Samstag, 20.12.2014

Großes Winterfeuer im Naturbad Zschonergrund

Das Zschonergrundbad ist am 4. Advent zur Winterweihnacht geschmückt. Der Naturkulturbad-Verein lädt am Sonntag ab 16 Uhr zum gemütlichen Zusammensein. Die „Gorbeats“ geben dann ihren A-Cappella-Gesang zum Besten. Dazu gibt es Herzhaftes vom Grill, Punsch und Glühwein. Wer will, kann sich am großen Feuer einen Knüppelkuchen zubereiten. Eine Bastelstube ist ebenfalls aufgebaut. Der Eintritt ist frei. Die Einnahmen werden für den Wiederaufbau des Bades verwendet. (lk)  


Donnerstag, 21.08.2014

Kindertrödelmarkt im Zschonergrundbad

- eröffnet wird im Mai 2015 - 

Das Eröffnungsdatum steht fest: Am 31. Mai 2015 sollen die ersten Gäste im Zschonergrundbad an der Merbitzer Straße 61 in Kemnitz planschen und schwimmen können, teilt der Vorsitzende des Naturkulturbad-Vereines, Jürgen von Pistor, mit. Die Sanierung dauert inzwischen fünf Jahre. Mittlerweile sind die Arbeiten aber in der Endphase. Die Gestaltung der Spiel- und Liegewiesen hat bereits begonnen und wird noch dieses Jahr abgeschlossen, erklärt von Pistor. Die verschiedenen Filter zur Reinigung des Wassers sind bereits seit einigen Wochen zu Testzwecken aktiv. Neu ist auch ein Container, in den eine Behindertentoilette eingebaut ist. Der Wiederaufbau kostet knapp 500 000 Euro.

Die nächste Gelegenheit für Besucher, sich über den aktuellen Baustand zu informieren, bietet sich am kommenden Sonntag. Ab 15 Uhr wird wieder ein Kindertrödelmarkt auf dem Badgelände veranstaltet. Abgelegte Sachen und überflüssiges Spielzeug können zum Verkauf angeboten werden. Kleine Kinder können auch basteln, größere Tischtennis spielen oder Bogen schießen. Für Kaffee und Kuchen ist ebenso gesorgt wie für Getränke und eine Bratwurst. (lk)


Freitag, 16.05.2014

Jazzer spielen für Zschonergrundbad

Von den Einnahmen wird der Wiederaufbau bezahlt. Dieses Jahr soll er beendet sein. Gebadet werden kann aber noch nicht.

Von Lars Kühl 

Benefizkonzerte haben beim Wiederaufbau des Zschonergrundbades bereits Tradition. Dieses Jahr sollen nun also die Klazz Brothers das so dringend benötigte Geld in die permanent klamme Kasse des Vereins Naturkulturbad Zschonergrund spülen. Heute geben die drei Jazz-Musiker aus Dresden, die in der Szene nicht nur hierzulande, sondern durchaus auch international einen Namen haben, ihren eigenen Stil „Swingin‘ the classic“ zum Besten. Bassist Kilian Forster beschreibt die Musik als Mix aus Jazz, Latin und Swing, gepaart mit Werken der großen Komponisten. Die Gäste könnten „Mozart als Calypso, Bach als Salsa und Tschaikowski mal groovend erleben“. 

Der Eintritt kostet 20 Euro, Einlass in das Bad an der Merbitzer Straße 61 ist ab 18 Uhr. Die Einnahmen fließen zu einhundert Prozent in den Wiederaufbau. Das freut besonders Jürgen von Pistor, den Vereinsvorsitzenden und ehrenamtlichen Bauleiter. Bis zum Herbst werde das Bad fertig sein, verspricht er. Schließlich soll Bild vom Konzert; NKB Zschonergrund e.V.es zu Saisonbeginn im nächsten Jahr eröffnen.

Das Becken ist bereits mit Wasser gefüllt. Die Pumpen und die verschiedenen Reinigungsfilter sollen ihre Arbeit bald aufnehmen. Die Wellasbest-Platten sind vom Dach des Sanitärtrakts verschwunden, das inzwischen erneuert wurde. Innen läuft der Ausbau. Trockenwände werden eingezogen, Fliesen angeklebt, bevor zum Schluss die Armaturen kommen.

Mittlerweile belaufen sich die Kosten auf knapp 500 000 Euro. 160 000 Euro stammen aus einer Erbschaft, rechnet von Pistor vor, 260 000 Euro habe die Stadt beigesteuert. Der Rest kommt vom Verein. Deshalb kann von Pistor jeden Cent an zusätzlichen Einnahmen gut gebrauchen und hofft heute auf viele Besucher. 


Zschonergrundbad öffnet erst 2015 wieder

Zurzeit wird am Duschgebäude gebaut. Wenn die Arbeiten im nächsten Jahr abgeschlossen sind, ist es zu spät für Badegäste.

22.10.2013 Von Lars Kühl

Zschonergrundbad öffneterst 2015 wiederDrei Einstiegsleitern ersetzen die alten Betonstufen im Zschonergrundbad. Falk Müller setzt sie derzeit ein. Foto: Jörn Haufe        

© jörn haufe

 

Das Becken ist schon mit Wasser gefüllt. Handwerker Falk Müller montiert bereits eine der drei Einstiegsleitern. Die sollen die alten Betonstufen ersetzen, weil deren Sanierung zu teuer ist. Doch schwimmen können die Gäste im Zschonergrundbad auch im nächsten Jahr noch nicht. Denn das flatternde Schild „Baden verboten“ am Bauzaun hat weiter Gültigkeit.

Bis mindestens 2015, wie der Aufkleber über dem ursprünglichen Wiedereröffnungsdatum an der Bautafel vorm Eingang zeigt. Zuletzt hofften viele, dass sie sich schon 2014 wieder abkühlen könnten. Doch daraus wird nichts, sagt Jürgen von Pistor, der Vorsitzende vom Verein Naturkulturbad Zschonergrund.

Die Vorgeschichte: Das undichte Becken wurde komplett neu gegossen.

In den vergangenen Jahren hat das Luftbad nach und nach wieder Konturen angenommen. 1827 war es eröffnet worden, musste aber 1987 geschlossen werden. Die Gebäude waren marode und das Becken undicht. Die Stadt wollte das Objekt abreißen lassen. Aber 5 000 Dresdner protestierten 1995 – mit Erfolg. Der Badverein kümmert sich seitdem um die Anlage. Der Wiederaufbau begann 2009. Die alten Platten wurden zuerst entfernt. Genauso wie die völlig durchlöcherten Seitenwände. Das 33 mal 15 Meter große Schwimmbecken wurde aus Beton neu gegossen. Die tiefste Stelle misst jetzt genau wie früher an der Sprunggrube über drei Meter, erläutert von Pistor. Allerdings wird es künftig keine Türme mehr geben.

2010 begann an den Randbereichen die Vorbereitung für den Kies- und den Pflanzenfilter, erklärt von Pistor. Mit 550 Tonnen Kies, in vielen Lkw-Ladungen angekarrt, wurde der große Filter 2011 gefüllt. Das abgeleitete Beckenwasser soll über Pumpen angesaugt und anschließend von Sprühern auf dem Kies verteilt werden. In dem Filter wird das Wasser dann gereinigt und zurück in das Becken gepumpt. Läuft das System, funktioniere es wie ein ständiger Kreislauf. Voriges Jahr wurden dann die restlichen Mauern gesetzt und das Becken mit einer Folie ausgekleidet. Auch das nur 80 Zentimeter tiefe Strandbecken mit der Kiesfüllung war zu dem Zeitpunkt fertig.

Der mehrschichtige Pflanzenfilter neben dem Badebereich wurde dann diesen Sommer zu Ende gestaltet. Er soll vor allem dazu dienen, dass das Badewasser nicht trüb wird und veralgt.

Die nächsten Schritte: Bis Jahresende wird das Duschgebäude saniert.

Bis Ende November wird weiter auf der Baustelle an der Merbitzer Straße 61 gearbeitet. Vor allem am Sanitärgebäude. Das alte Dach musste abgenommen werden, nachdem es 1984 notgeflickt worden war – mit Wellasbestplatten. Es wird gerade ersetzt und soll nach Absprache mit der Denkmalschutzbehörde so aussehen wie früher. Drinnen finden gerade die letzten Handgriffe am neuen Technikraum statt. Die Pumpen und die Elektroanlage sollen noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Gebaut wird zudem am Wärmetauscher, der die Solarenergie einer Voltaikanlage auf dem Gelände in warmes Wasser für die Duschen umwandeln soll. Links und rechts vom Technikraum gehen die Sanitärtrakte für die Frauen und Männer ab. Dort läuft die Ausbesserung der Innenwände, bevor gefliest wird. Danach werden die Duschen, Toiletten und Waschbecken angebracht.

Die Endphase: Badgelände, Spiel- und Liegeflächen werden 2014 gestaltet.

Nächstes Jahr werden vor allem die Wege im gesamten Badgelände gestaltet. Auch die Zugangsflächen müssen wieder in Ordnung gebracht werden, nachdem die Baumaschinen sie zerfahren haben. Zwei Duschen im Freien werden noch aufgestellt. Außerdem werden der Beachvolleyball- und der Kinderspielplatz fertiggestellt. Ebenso wie die Liegewiesen und Heckenpflanzungen. Damit die maximale Besucherzahl von 450 an heißen Tagen nicht überschritten wird, soll noch ein Drehkreuz aufgebaut werden. Auch der Parkplatz muss vergrößert werden. Von Pistor hofft, dass die restlichen Arbeiten bis zum September 2014 abgeschlossen sind.

Das Problem: Wer das Bad zukünftig betreibt, ist immer noch unklar.

Die über eine halbe Million Euro teure Finanzierung des Wiederaufbaus ist inzwischen gesichert, weil die Stadt insgesamt 260 000 Euro bereitstellt. Unklar ist allerdings noch, wer das Bad zukünftig betreibt. Der Verein oder die städtische Bäder GmbH? „Dafür haben wir im Moment keine Lösung“, erklärt von Pistor.


Kemnitz Freitag, 16.08.2013

Zschonergrundbad füllt das Becken

Die Wasserfilter sind fertig. Auch das Duschhaus wird saniert. Eröffnet wird das Naturbad deswegen aber noch lange nicht.

Von Lars Kühl

Ab sofort sollen Pflanzen im Zschonergrundbad für klares Wasser sorgen. Foto: André Wirsig Ab sofort sollen Pflanzen im Zschonergrundbad für klares Wasser sorgen. Foto: André Wirsig

 

 

 

 

 

 

 

 

© andré wirsig

Der Wiederaufbau des Zschonergrundbades macht Fortschritte. Die Sanierung des Duschgebäudes hat gerade begonnen und soll laut Bauleiter Jürgen von Pistor bis Ende September abgeschlossen sein. Der Strandbereich ist inzwischen mit Kies befüllt. Daneben wird das Wasser gerade eingelassen, bis zum Wochenende soll das Becken voll sein. Doch gebadet werden kann deswegen noch nicht. Erst beginnt die Zeit der Algen. Denn die eingefüllte Menge soll sich zukünftig selbst reinigen. Dafür sorgt ein mittlerweile fertiggestellter Naturfilter.

 

 

 

 

 

 

 

Die Pflanzen und Algen nehmen dazu die gelösten Nährstoffe auf. Anschließend geben sie Sauerstoff ins Wasser ab. Die Mikroorganismen, wie zum Beispiel Wasserflöhe, leben von den Algen und wirken wie eine natürliche Filteranlage. So bleibt das Wasser klar. Für die nicht abbaubaren Stoffe wurde der Kiesfilter eingebaut, der die Rückstände absorbiert, erklärt von Pistor. Die natürliche Reinigung des Naturbades funktioniere wie bei Teichen.

Die Eröffnung des Zschonergrundbades ist für 2015 geplant. Bis dahin werden noch die Außenanlagen und ein Spielplatz gestaltet. Außerdem fehlt ein Zaun. Das Licht- und Luftbad wird seit Jahren aufgebaut, immer schrittweise. Nachdem die Finanzierung anfangs mit Spenden erfolgte, beteiligt sich die Stadt jetzt dieses und nächstes Jahr mit je 130 000 Euro. Ursprünglich wurde das Bad 1927 eröffnet, musste aber 1988 wegen baulicher Mängel schließen.

Am Sonntag können sich die Besucher des Kindertrödelmarktes vom Baufortschritt des Zschonergrundbades an der Merbitzer Straße 61 überzeugen. Ab 13 Uhr kann jeder, der möchte, einen Stand aufbauen und seine Bücher, Spielzeug oder Bekleidung günstig verkaufen. Kinder zahlen dafür nach wie vor keine Standgebühr. Erwachsene und professionelle Händler müssen zwei Euro pro Standmeter löhnen. Der Erlös wird für das Zschonergrundbad verwendet.  

 


Kemnitz Samstag, 22.06.2013

(Text und Bild: Sächsiche Zeitung

Verein freut sich auf Hunderte Gäste im Zschonergrundbad

Bei einer Benefizveranstaltung. Ende Juni tritt Uwe Steimle auf. Mit den Einnahmen wird die Sanierung vorangetrieben.                                Von Linda Barthel

 

 

 

 

 

 

 

Jürgen von Pistor in einem der neuen Becken im Zschonergrundbad. Noch ist hier keine Spur von Wasser.Foto: Sven EllgerJürgen von Pistor in einem der neuen Becken im Zschonergrundbad. Noch ist hier keine Spur von Wasser.Foto: Sven Ellger

 

 

 

 

 

 

 

Noch ist in den Becken des Zschonergrundbads kein Tropfen Wasser. Auf der Wiese liegen weder Handtücher noch Gäste. Obwohl die heißen Temperaturen sicher viele Kinder und Erwachsene zum Abkühlen in das Luftbad auf der Merbitzer Straße locken würden, bleibt es auf dem Gelände ruhig. Frühestens zur Saison 2015 ist das seit 1987 geschlossene Bad komplett saniert. Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun. „Ende des Jahres müssen alle Becken und das Duschhäuschen fertig umgebaut sein“, sagt der ehrenamtliche Bauleiter Jürgen von Pistor.

Er ist zugleich der Vorsitzende des Natur-Kultur-Bad-Vereins, der mittlerweile seit 1996 den Wiederaufbau leitet. Damit das nötige Geld dafür nicht ausgeht, findet im Luftbad am 30. Juni eine Benefizveranstaltung statt. Alle Einnahmen fließen in die Sanierung. Für die nötige Unterhaltung sorgt Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle. Ab 18 Uhr steht er mit seinem Programm „Authentisch – ein Stück weit“ auf der Bühne. „Ich spiele nicht sehr häufig in Dresden, aber zugunsten des Bades habe ich mich überreden lassen“, so Steimle. „Wenn ich damit helfen kann, mache ich das natürlich gern.“

Damit die Gäste auch einen Eindruck von den Baufortschritten im 1927 eröffneten Luftbad bekommen, wird es am Tag der Veranstaltung bereits um 16 Uhr geöffnet. „Wir erwarten um die 500 Gäste“, so Jürgen von Pistor. Eine Eintrittskarte kostet 20 Euro. „In den vergangenen sieben Jahren haben wir immer zwischen 5 000 und 10 000 Euro eingenommen, hatten aber natürlich auch noch gewisse Ausgaben“, so von Pistor.

Insgesamt werde die Sanierung des Zschonergrundbads rund eine halbe Million Euro kosten. Etwa die Hälfte des Geldes kommt von der Stadt. Die Restsumme wird durch Spenden und Veranstaltungen finanziert. Der Plan für das nächste Jahr steht bereits. So soll 2014 endlich die Außenanlage mit Liegewiese, Spielplatz, Wegen, Zaun und Bänken gestaltet werden.

Karten können unter benefizveranstaltung@zschonergrundbad.com vorbestellt werden


Kemnitz Samstag, 30.03.2013

 (Text und Bild: Sächsiche Zeitung)

Zschonergrundbad kann fertig saniert werden

Im August mussten die Arbeiten wegen Geldnot gestoppt werden. Jetzt gibt es entscheidende Hilfe. (Von Andrea Schawe)

Noch sind Jürgen von Pistor und Astrid Hupka vom Förderverein allein im Zschonergrundbad. Das wird sich im Sommer 2015 ändern. Dann soll das Naturbad fertig sein. Foto: Steffen Füssel

Noch ist das Becken des Zschonergrundbades mit einer dünnen Eisschicht bedeckt. Die muss erst tauen, damit das Wasser abgelassen werden kann  und so die Bauarbeiten weitergehen können. Geplant ist das für Mitte Mai. „Dann müssen noch Leitern, Treppen und Geländer gebaut werden“, sagt der ehrenamtliche Bauleiter Jürgen von Pistor.

 

Bis die ersten Gäste sich im Wasser abkühlen können, wird es aber noch dauern. „Wir hoffen, dass wir im September 2014 fertig sind“, sagt der Vorsitzende des Natur-Kultur-Bad-Vereins. Dann könnte das Bad zur Saison 2015 öffnen. Noch im letzten Herbst sah es nicht danach aus. Damals mussten die Bauarbeiten gestoppt werden, weil dem Förderverein das Geld ausging. Insgesamt fehlten etwa 260000 Euro. „Wir haben mit ehrenamtlichem Engagement schon rund 300000 Euro in das Bad gesteckt“, sagt Astrid Hupka, die bisherige Vereinsvorsitzende. Der Verein engagiert sich schon seit Jahren dafür, das 1927 eröffnete Luftbad wieder aufzubauen. 1987 musste es geschlossen werden, weil das Bad marode und das Becken undicht war. Die Stadt wollte den Dreiseithof abreißen lassen, aber 5000 Dresdner forderten 1995 die Wiederherstellung. Seitdem kümmert sich der Verein um die Anlage.

 

Jetzt bekommt er Unterstützung von der Stadt. Der Stadtrat hat im neuen Haushalt für den Wiederaufbau des Bades in diesem und im nächsten Jahr jeweils 130000Euro bereitgestellt. „Das Geld würde aber nicht reichen, wenn wir nicht so viele Sponsoren und Spender hätten“, sagt Hupka. Viele beteiligte Unternehmen würden die Kosten für die Planungen erlassen.

Das Geld wird in diesem Jahr vor allem in das denkmalgeschützte Duschgebäude investiert. Nach Ostern beginnen die Bauarbeiten am Haus. „Es muss komplett saniert werden“, sagt Bauleiter Jürgen von Pistor. Das Gebäude direkt am Beckenrand wurde schon entkernt. Jetzt müsse es trockengelegt werden. Das sei kompliziert, weil das Gebäude am Hang steht und ausgegraben werden müsse. Außerdem werde das Dach, das aus der Zeit der DDR stammt, erneuert. „Es soll wieder so aussehen wie früher“, so von Pistor. Dafür werden der etwa 30 Zentimeter hohe Aufbau aus Beton und das Wellblech entfernt. Auch der Innenausbau, Sanitäranlagen und Umkleidekabinen fehlen noch. Außerdem seien die natürlichen Filteranlagen noch nicht komplett. Durch sie kann das Wasser ohne Chemikalien auf biologischer Basis gereinigt werden. So muss der Pflanzenfilter im Becken noch bepflanzt werden. Dadurch wird der Sandhügel zum Reinigungssystem. Wenn verschmutztes Wasser aus dem Becken in den Filter gelangt, wird es von Pflanzen und Mikroorganismen gereinigt. Im anderen Filter sickert das Wasser durch Kies und wird dadurch gesäubert. „Die Rohre liegen schon, die Anlagen müssen aber noch angeschlossen werden“, sagt der Bauleiter.

 

Im nächsten Jahr soll dann das Badgelände gestaltet werden. Das sieht noch wild aus, weil die Wiesen für die Baufahrzeuge genutzt werden. „Dann müssen wir auch ein Einlass-System bauen“, sagt von Pistor. Wegen der natürlichen Reinigung können höchstens 350 Gäste im Wasser baden, an extrem heißen Tagen sind es maximal 450. „Sonst können die Filteranlagen das nicht mehr stemmen, und die Wasserqualität kippt.“

Am Ostersonntag um 15 Uhr startet die Saison mit dem traditionellen Osterfeuer im Bad in der Merbitzer Straße 61. Interessierte können sich ab 15. Mai auch jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr über den Baufortschritt informieren.

 


   Kemnitz Samstag, 04.08.2012 (Text und Bild:Sächsische Zeitung)

Baustopp im Zschonergrundbad

Dem Förderverein geht das Geld aus. Jetzt sollen Spenden helfen, damit im nächsten Jahr gebadet werden kann.

Von Andrea Schawe

Noch ist Astrid Hupka allein im Becken des Zschonergrundbades. Die Vorsitzende des Fördervereins engagiert sich schon seit Jahren für den Wiederaufbau des Luftbades. Jetzt hat das Becken zwar Wasser, aber das kann noch nicht gefiltert werden. Foto: André Wirsig

Grün funkelt das Wasser im großen Becken des Zschonergrundbades. Erst kürzlich wurde das neue Becken befüllt. Doch baden kann hier immer noch niemand. „Das Filtersystem ist noch nicht angeschlossen“, sagt Astrid Hupka. Die Vorsitzende des Natur-Kultur-Bad-Vereins engagiert sich schon seit Jahren für die Sanierung des Naturbades. Doch die Arbeiten stocken jetzt. „Wir können momentan nicht weiterbauen“, sagt Hupka. Insgesamt würden etwa 25000 Euro fehlen. Das Geld müsste vor allem in das Duschgebäude investiert werden. „Es muss komplett saniert werden“, sagt Hupka. „Dafür gibt es Auflagen vom Denkmalschutz.“ Das Haus direkt am Beckenrand wurde schon entkernt. Jetzt müsste es trockengelegt werden. Das sei aber viel Arbeit. Weil das Gebäude am Hang liegt, müsste es ausgegraben werden. Außerdem fehlt noch der Innenausbau. Auch das Badgelände sieht noch wild aus.
Außerdem seien die natürlichen Filteranlagen noch nicht komplett. Durch sie kann das Wasser ohne Chemikalien auf biologischer Basis gereinigt werden. So muss der Pflanzenfilter noch bepflanzt werden. Dadurch wird der Sandhügel zum Reinigungssystem. Wenn verschmutztes Wasser aus dem Becken in den Filter gelangt, wird es von Pflanzen und Mikroorganismen gereinigt. Im anderen Filter sickert das Wasser durch Kies und wird dadurch gesäubert.

 

Astrid Hupka hofft jetzt auf Unterstützung der Stadt. Die soll das Naturbad in das städtische Bäderkonzept aufnehmen. Momentan wird das Konzept überarbeitet. „Wir haben mit ehrenamtlichem Engagement schon 300000 Euro in das Bad gesteckt“, sagt sie. Kürzlich hat die Cottaer Ortsbeirätin das Projekt im Bäder-Betriebsausschuss vorgestellt. „Es wurde durchweg positiv aufgenommen“, sagt Sportstätten- und Bäderchef Sven Mania. „Was der Verein geleistet hat, ist fantastisch.“ Die Chancen des Bades, in das neue Konzept aufgenommen zu werden, stünden nicht schlecht. Allerdings sei das nicht zwangsläufig mit Geld verbunden. „Über die finanziellen Mittel entscheidet der Stadtrat“, sagt Mania.

 

Das Freibad wurde 1927 eingeweiht. 1987 musste es geschlossen werden, weil das Bad marode und das Becken undicht war. Die Stadt wollte den Dreiseithof abreißen lassen, aber 5000 Dresdner forderten 1995 die Wiederherstellung. Seitdem kümmert sich der Verein um die Anlage.

 

Mittlerweile organisiert der Verein das sechste Benefizkonzert. Zum 85. Geburtstag des Bades werden vom 24. bis 26. August die „Bad open“ stattfinden. Mit Olaf Schubert tritt am Freitag ein besonderer Gast auf. Am Sonnabend spielt dann die Gruppe „Nu Dance“ Livemusik. Die Vereinsvorsitzende hofft auf ein volles Bad. Denn die Einnahmen fließen komplett in die Sanierung. „Vielleicht können wir dann doch 2013 baden“, sagt sie.

 

Karten gibt es für 20 Euro in der Buchhandlung Kober in der Warthaer Straße 6, bei Großmann Schul- und Bürobedarf auf dem Schulberg 21 und sonntags 15 bis 18 Uhr im Bad.

 


Kemnitz Dienstag, 11.12.2012 (Text: Sächsische Zeitung)

Weihnachten im Zschonergrundbad

Am 3. Advent wird es im Zschonergrundbad weihnachtlich. Ab 16 Uhr lädt der Förderverein des Naturbades alle Interessierten zur Winterweihnachtsfeier in das Bad auf der Merbitzer Straße 61 ein. Die Gäste können sich auf Weihnachtsmärchen, Kräuterstand und eine Bastelstube freuen. Um 17 Uhr wird ein großes Weihnachtsfeuer entfacht. Der Eintritt ist frei, allerdings fließen Spenden komplett in den Wiederaufbau des Bades. Denn dem Förderverein fehlen noch rund 250000 Euro, um das Traditionsbad wieder zu eröffnen. Damit sollen die Umkleidekabinen saniert werden. (sca)  

  


Mittwoch, 04.01.2012 (Text und Bild: Sächsische Zeitung)

Neue Filter für Zschonergrundbad montiert

Der Förderverein baut an dem Naturbad trotz vieler Schwierigkeiten. Baden kann man noch lange nicht.

Text: Monika Dänhardt, Foto: K.-L. Oberthür, A. Hupka erklärt, wie im Zschonergrundbad an der linken Längsseite des Beckens der Pflanzfilter angelegt wird.

Auf den ersten Blick denkt der Betrachter: In diesem Jahr kann im Zschonergrundbad ins Wasser gesprungen werden. Doch Astrid Hupka vom Förderverein des Bads dämpft die Erwartungen: „Hier wird noch keiner ins Wasser springen können.“ Seit 2009 versuchen die Mitglieder des Vereins Luftbad Zschonergrund, das Naturbad wieder in Gang zu bringen.

Von der Stadt gibt es dafür nur die moralische Unterstützung – kein Geld. „Wir sind auf Spenden angewiesen und unsere eigenen Einsätze“, erklärt Astrid Hupka. Deshalb arbeiten Vereinsmitglieder sooft sie können auf dem Gelände. Wenn es geht, auch im Winter.

So konnte schon einiges geschafft werden. Die Rohrleitungen für die Pumpenkreisläufe des Bades wurden gelegt und das Becken saniert. Wasser schützt jetzt die Belege. „In dem Nass kann noch keiner baden“, erklärt das Vereinsmitglied. „Die Reinigungsanlage wird erst dieses Jahr fertig werden.“ Im Zschonergrundbad sorgen später natürliche Filter für sauberes Wasser. Der Rieselfilter, in dem das Wasser durch Kies läuft, ist fertig. Der Pflanzfilter wird so bald es geht mit Wasserlilien und anderen Grünpflanzen ausgerüstet. „Durch die Filter kann das Wasser ohne Chemikalien auf biologischer Basis gereinigt werden.“


Doch an anderen Stellen ist das Bad noch lange nicht empfangsbereit. Ein großes Vorhaben ist die Sanierung des Duschgebäudes. „Dafür gibt es Auflagen vom Denkmalsschutz“, erklärt Astrid Hupka. Außerdem sieht das gesamte Badgelände noch sehr wild aus. „An eine Eröffnung in diesem Jahr ist nicht zu denken. Vor allem, weil uns noch viel Geld fehlt.“ Für den Verein heißt dies, weiter Spenden zu sammeln und weiter über Veranstaltungen Geld einzunehmen.  

 


Wochenkurier, So, 04.09.2011 Zschonergrundbad

Klassik Open Air

Am 4. September gibt es das 5. Benefizkonzert im ehemaligen Luftbad, um den Wiederaufbau des Areals finanziell zu unterstützen.

Nach Jazz und  Kabarett steht die 5. Benefizveranstaltung zugunsten des Wiederaufbaus des Zschonergrundbades wieder einmal  im Zeichen klassischer Musik.
Anknüpfend an die Tradition Prof. Ludwig Güttlers, der mit seinem Blechbläserensemble die Reihe dieser Benefizkonzerte  2007 im Zschonergrund begann, erklingen am 4. September Werke alter Meister, vorgetragen vom Dresdner Musikensemble Concertino Dresden. Das ist eine Gruppe erstklassiger Musikern um die Solisten Mathias Schmutzler (Solotrompeter), Andreas Lorenz (Oboe) und Christian Thiele (Cembalo), die eigentlich in verschiedenen Orchestern spielen.
Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen (15 Euro, Abendkasse 18 Euro).

 



Samstag, 25. Juni 2011
(Sächsische Zeitung)
 

    Zschonergrundbad feiert Kräuterfest

Im Zschonergrundbad auf der Merbitzer Straße 61 gibt es am Sonntag viel zu entdecken. Der Verein Natur-Kultur-Bad-Zschonergrund veranstaltet von 15 bis 19 Uhr das „Sommerfest mit Kräuterduft“. Dort stehen Führungen durch den Kräutergarten und eine große Insektensuche auf dem Programm. Die Kräuterpflanzen stehen zum Mitnehmen bereit. Außerdem gibt es Spiele für Kinder und Livemusik. Besucher können die Baufortschritte am Naturschwimmbad besichtigen und sich über die Entwicklung des Bades informieren. (asc)

 

  


17.05.2011, SZ Sächsische Zeitung

Zschonergrundbad bekommt neue Filteranlagen

Auf dem Gelände des Freibades im Zschonergrund wird kräftig gewerkelt. "Es gibt noch sehr viel zu tun", sagt der ehrenamtliche Bauleiter Jürgen von Pistor vom Verein Natur-Kultur-Bad Zschonergrund. Dieser saniert das stillgelegte Bad seit 1996. 

Nachdem im letzten Jahr das Becken befüllt wurde, sind jetzt Entwässerungsleitungen verlegt worden. Außerdem sind Rohrleitungen für die Pumpenkreisläufe des Bades gelegt. Nun geht es an die Fertigstellung der natürlichen Wasserfilter für das Becken. "Die zwei Filter sind das Wichtigste in dem Freibad", erklärt von Pistor. "Durch sie kann das Wasser ohne Chemikalien auf biologischer Basis gereinigt werden." Der Sandhügel am Rande des Beckens wird jetzt begradigt und dann bepflanzt. Durch die Bepflanzung wird der Hügel dann auch zum Reinigungssystem. Wenn verschmutztes Wasser aus dem Becken in den Filter gelangt, wird es von Pflanzen und Mikroorganismen gereinigt. Im anderen Filter sickert das Wasser durch Kies und wird dadurch gesäubert.


Das Freibad wurde 1927 eingeweiht. 1987 musste es geschlossen werden, weil das Bad marode und das Becken undicht war. Die Stadt wollte den Dreiseithof abreißen lassen, aber 5000 Dresdner forderten 1995 die Wiederherstellung. Seitdem kümmert sich der Verein Natur-Kultur-Bad Zschonergrund um die Anlage. Im nächsten Sommer soll das Naturbad wiedereröffnet werden.

Bis dahin muss noch viel geschafft werden. "Die Sanierung des Duschgebäudes steht noch an", sagt von Pistor. "Außerdem müssen die Außenanlagen noch auf Vordermann gebracht werden." Die Kosten von 100000Euro trägt der Verein, da die Stadt keine Fördermittel bereitstellt. Er ist auf Spenden angewiesen. Um diese zu erwirtschaften, sind wieder Veranstaltungen geplant. Unklar ist auch noch, wer das Bad betreiben soll. Der Verein sucht jetzt einen neuen Pächter für das Arsenal. (Text: Andrea Schawe)

 

Bildunterschrift : Der ehrenamtlicher Bauleiter Jürgen von Pistor begutachtet den Stand der Bauarbeiten im Zschonergrundbad. (Foto: Katja Frohberg)

 


Montag, 29. November 2010
(Sächsische Zeitung)

Wasser Marsch im Zschonergrundbad

Bei eisiger Kälte wurde das Naturbad erstmals befüllt. In zwei Jahren soll der Badebetrieb starten.

 

Heiko Böhme, Stellvertretender Leiter der Feuerwehr Mobschatz, Vereinschefin Astrid Hupka und Kabarettist Olaf Böhme bei der Erstbefüllung des Naturbads im Zschonergrund. Olaf Böhme stieg trotz eisiger Temperatur ins Wasser.

Foto: André Wirsig

Das Freibad im Zschonergrund, das von einem Verein wieder hergestellt wird, ist am Wochenende erstmals mit Wasser befüllt worden. Für den NaturKulturBad Zschonergrund e.V., der sich seit 1996 um die Anlage kümmert, war das Ereignis am Sonnabend Grund für eine kleine Feier. Der Kabarettist Olaf Böhme, der das Projekt unterstützt, nutzte die Gelegenheit zum Anbaden und wagte ein paar Schritte in das eiskalte Wasser.

Die Anlage wird als Naturbad hergerichtet. Das bedeutet, dass sie im Betrieb ohne Chemie auskommt. Die Aufbereitung des Wassers erfolgt in einem natürlichen Filterbereich unmittelbar neben dem Badebecken. Geplant wurde die Anlage durch die Wasserwerkstatt in Bamberg. Der gesamte Teich ist zum Untergrund hin abgedichtet, und es besteht keine Verbindung zum Grundwasser.

Die Abdichtung mit einer Kunststofffolie machte es auch nötig, dass das Becken über den Winter befüllt ist. Das Wasser, das nur langsam von oben nach unten zufriert, dient als natürlicher Frostpuffer und schützt damit die Folie.
Der Termin dafür war auch allerhöchste Zeit, denn am Sonnabend gab es bereits den ersten stärkeren Frost. In dieser Erwartung ließ ein Team der Freiwilligen Feuerwehr Mobschatz schon seit Freitagabend das Wasser einlaufen. Es wird aus zwei nahe gelegenen Brunnen im Zschonergrund gezapft.

Die Anlage am Eingang zum Zschonergrund wurde 1927 von der Stadt Dresden als Licht- und Luftbad eröffnet. Das war ein Preis für die Eingemeindung von Briesnitz im Jahr 1921. Dort haben sich viele Paare kennengelernt, erzählte der Briesnitzer Jürgen von Pistor, der als ehrenamtlicher Bauleiter fungiert. 1988 wurde das Bad geschlossen, weil es marode und das Becken undicht war.
Die Stadt wollte den Dreiseithof auf dem angrenzenden Gelände Merbitzer Straße 61 schon abreißen. Aber mit einer Unterschriftensammlung forderten im Jahr 1995 5000 Dresdner die Wiederherstellung, berichtete Vereinschefin Astrid Hupka. Der Verein startete mit einer Reihe von Veranstaltungen und brachte die Gebäude bis 2004 in Ordnung. Das bringt den Anteil Kultur im Namen.
Nach und nach konnte auch das Konzept für das Bad verdichtet werden. Prominente wie Ludwig Güttler, Gunther Emmerlich und die Blue Wonder Jazzband unterstützten das Vorhaben mit Konzerten. „Jetzt beweisen wir, dass das gelingen kann“, jubelte Astrid Hupka. Sie setzt darauf, dass alsbald auch die Stadt einen Beitrag leistet. Das Funktionsgebäude mit den Duschen müsse noch saniert werden. Der Verein will noch die Rohrleitungen und Pumpen sowie Filteranlagen herrichten. 2012 soll der Badebetrieb aufgenommen werden, sagte von Pistor. Stefan Rössel


 

Sächsische Zeitung, Dienstag, 6.04. 2010

Olaf Böhme besichtigt Zschonergrundbad

Die Reihe der Benefizveranstaltungen zum Wiederaufbau des Zschonergrundbades geht weiter.
Am 23. Juli 2010 wird Olaf Böhme Freunde und Fans im Zschonerbad begrüßen und somit ebenfalls wie vor ihm Prof. Dr. Ludwig Güttler, Gunther Emmerlich und die Blue Wonder Jazzband, das Anliegen des NaturKulturBad-Vereins unterstützen. Alle Einnahmen fließen auch diesmal wieder in den Aufbau des Naturschwimmbades.

Im letzten Jahr wurde der Rohbau des Schwimmbereiches fertig gestellt. Ab dem späten Frühjahr 2010 will der Verein die Schächte rings um das Becken graben, in die dann die Rohre und Leitungen für das Filtersystem verlegt werden sollen. Und vielleicht klappt es auch noch, den Bau des Tiefenfilters an der Ostseite vorzubereiten. Die Planungen für die Sanierung des Duschgebäudes sind ebenfalls in Arbeit.

Zu den Arbeiten am Becken gesellt sich in diesem Jahr noch eine schwerwiegende, weil noch nicht geplante, Dachsanierung an einem Gebäude des Dreiseithofes. Das Dach des Gastronomiegebäudes, welches übrigens als einziges zu DDR-Zeiten mit Teerpappe neu gedeckt worden ist, hält der Witterung nicht mehr weiter stand und muss mit einem Gesamtkostenaufwand i.H.v. 60.000 Euro komplett neu errichtet werden. Das heißt in diesem Fall: Neue Deckenkonstruktion, neuer Dachstuhl und natürlich neue Deckung und alles denkmalgerecht. Unterstützt wird der Verein dabei vom Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk, dem Statikbüro Borchert und der Firma Schelzel, welche mit Arbeitsleistungen helfen. Seitens des Denkmalschutzes werden 8500 Euro zugeschossen, den „Rest“ deckt der Verein mit Spendengeldern ab. „Wir hoffen natürlich, dass zur Benefizveranstaltung mit Olaf Böhme diese für uns gewaltige  Maßnahme abgeschlossen sein wird“ so die Vereinsvorsitzende Astrid Hupka. „Sollte das nicht gelingen, müssen wir improvisieren und hoffen, dass sich die Gäste von einem Gerüst nicht abschrecken lassen. Der Auftritt von Herrn Böhme wird aber auf alle Fälle stattfinden.“ Ein Novum ist in diesem Jahr die Anfangszeit: Olaf Böhme und der Verein hoffen auf einen lauschigen Sommerabend. Einlass ist 20.30 Uhr, das Programm beginnt 20.30 Uhr und Olaf Böhme wird sich was einfallen lassen, das zu dieser besonderen Stätte passt. So gab er beim Abschied seiner Besichtigung durchs Zschonerbad, mit einem Augenzwinkern zu verstehen.


Kontakt:
NaturKulturBad Zschonergrund e.V.
NEUE Homepage: www.zschonergrundbad.com
 

Spenden: Ostsächsische Sparkasse;
BLZ 850 503 00;
Kto.-Nr. 312 008 5633